Vertragskompass

Wohngebäudeversicherung

Wohngebäudeversicherung vergleichen

Feuer, Leitungswasser, Sturm — die Wohngebäudeversicherung trägt die großen Risiken des Eigentums. Der Vergleich ordnet Tarife nach Substanz, nicht nur nach Beitrag.

  • Gleitender Neuwert statt geratener Summe
  • Elementarschutz zur Lage prüfen
  • Für Eigentümer von Haus und Wohnung

Hier vergleichen Sie Wohngebäude-Tarife

Partnerlink: Bei einem Abschluss können wir eine Vergütung erhalten. Für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.Mehr dazu

Werbung/Affiliate-Link

Wohngebäude-Vergleich

Tarife nach Bauart, Ausstattung und eingeschlossenen Gefahren gegenüberstellen — mit gleitendem Neuwert, damit der Schutz mit den Baupreisen Schritt hält.

Das brauchen Sie für den Vergleich:

  • Baujahr, Bauart und Wohnfläche des Gebäudes
  • Adresse (für die Gefahren- und Elementareinstufung)
  • Ausstattungsmerkmale und Nebengebäude
  • Gewünschte Bausteine wie Elementar oder Photovoltaik

Wohngebäudetarife vergleichen

Vergleich und Abschluss finden beim Partner statt — maßgeblich sind die Angaben, Preise und Bedingungen dort.

  • Vergleich und Abschluss beim Partner
  • Vertragskompass speichert keine Antragsdaten
  • Angebote und Bedingungen können sich ändern
  • Maßgeblich sind die Angaben auf der Partnerseite

Das Wichtigste in Kürze

Was Sie wissen sollten, bevor Sie klicken

  • Die verbundene Wohngebäudeversicherung bündelt die Grundgefahren Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel — sie gilt als Kernabsicherung jedes Eigentümers.
  • Versichert wird üblicherweise zum gleitenden Neuwert: Die Entschädigung folgt den Baupreisen, damit ein Wiederaufbau auch nach Jahren bezahlbar bleibt.
  • Elementargefahren wie Überschwemmung, Starkregen und Rückstau sind ein eigener Baustein — für viele Lagen der wichtigste Prüfpunkt des Vergleichs.
  • Bei finanzierten Immobilien verlangt die Bank regelmäßig den Nachweis einer Gebäudeversicherung; der Tarif bleibt trotzdem frei wählbar.

Ablauf

So gehen Sie vor

  1. 01

    Gebäudedaten zusammenstellen

    Baujahr, Bauart, Wohnfläche, Ausstattung, Nebengebäude — die Angaben stehen in Bauunterlagen oder dem bisherigen Versicherungsschein.

  2. 02

    Gefahren und Bausteine festlegen

    Grunddeckung plus Elementar zur Lage; je nach Gebäude auch Photovoltaik, Ableitungsrohre oder erweiterte grobe Fahrlässigkeit.

  3. 03

    Beim Partner vergleichen und abschließen

    Tarife mit identischen Angaben rechnen, Bedingungen prüfen, abschließen — bei Finanzierung den Nachweis für die Bank gleich mitdenken.

Grundlage

Was die Wohngebäudeversicherung trägt

Versichert ist das Gebäude selbst — Mauern, Dach, fest eingebaute Teile wie Heizung, Bäder oder Einbauküchen im Rahmen der Bedingungen. Die Grunddeckung greift bei Feuer, Blitzschlag und Explosion, bei bestimmungswidrig austretendem Leitungswasser samt Rohrbruch sowie bei Sturm ab Windstärke acht und Hagel. Ersetzt werden Reparatur und Wiederaufbau; beim gleitenden Neuwert wandert die Entschädigung mit den Baupreisen.

Nicht Teil der Grunddeckung sind Naturgefahren wie Überschwemmung, Starkregen, Rückstau oder Erdrutsch — dafür gibt es den Elementarbaustein. Und der Hausrat im Gebäude ist ein eigenes Thema mit eigener Versicherung: Die Gebäudepolice endet dort, wo das bewegliche Eigentum beginnt.

Prüfpunkte

Woran sich Wohngebäudetarife unterscheiden

Ob und wie ein Punkt gedeckt ist, regeln die Tarifbedingungen — der Vergleich macht die Unterschiede sichtbar.

  • Elementarbaustein: Umfang, Selbstbeteiligung und Einstufung der Adresse.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Verzicht des Versicherers auf Kürzungen — wichtig im Alltag zwischen Kerze und Herdplatte.
  • Ableitungsrohre und Rohrbrüche außerhalb des Gebäudes: oft nur als Erweiterung versichert.
  • Photovoltaik, Wallbox und Wärmepumpe: gehören ausdrücklich in den Vertrag, wenn vorhanden.
  • Mehrkosten durch Behördenauflagen und Aufräumkosten: die stillen Positionen großer Schäden.
  • Leerstand und Sanierung: Anzeigepflichten, wenn das Gebäude länger unbewohnt ist oder umgebaut wird.

Vorsicht

Die teuersten Irrtümer beim Gebäudeschutz

  • Elementar für verzichtbar halten: Starkregen trifft auch Lagen fernab von Flüssen — die Einstufung der Adresse gehört in jeden Vergleich.
  • Umbauten nicht melden: Anbau, Dachausbau oder neue Haustechnik verändern den Wert; unangepasste Verträge entschädigen zu knapp.
  • Auf den Altvertrag des Voreigentümers vertrauen: Er läuft zwar zunächst über, passt aber selten zu Zustand und Wert des Hauses von heute.
  • Nur den Beitrag vergleichen: Bei einem Totalschaden entscheidet die Bedingungsqualität über die Existenzfrage — nicht die Ersparnis von heute.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht?

Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Bei finanzierten Objekten verlangen Banken aber regelmäßig den Nachweis, meist mindestens für die Feuergefahr, weil das Gebäude die Kreditsicherheit ist. Unabhängig davon gilt sie als unverzichtbare Basisabsicherung des Eigentums.

Was bedeutet gleitender Neuwert?

Die Versicherungssumme ist an die Entwicklung der Baupreise gekoppelt: Steigen sie, wächst der Schutz mit — und der Beitrag wird über einen Anpassungsfaktor jährlich nachgeführt. So bleibt ein Wiederaufbau auch Jahre nach Vertragsschluss gedeckt, ohne dass Sie Summen nachrechnen müssen.

Gilt die Versicherung auch für Eigentumswohnungen?

Bei Wohnungen versichert üblicherweise die Eigentümergemeinschaft das Gebäude über eine gemeinsame Police; einzelne Eigentümer sichern Sondereigentum und Binnenrisiken ergänzend ab. Wer ein ganzes Haus besitzt, schließt die Wohngebäudeversicherung selbst ab — der Vergleich hier richtet sich an diesen Fall.

Deckt die Wohngebäudeversicherung Schäden durch Starkregen?

Nur mit Elementarbaustein: Überschwemmung, Rückstau und vergleichbare Naturgefahren liegen außerhalb der Grunddeckung. Die Einstufung Ihrer Adresse und die Selbstbeteiligung des Bausteins zeigt der Vergleich — nach großen Regenereignissen wird der Zugang teils schwieriger, früh prüfen lohnt.