Vertragskompass

Girokonto

Girokonto wechseln

Seit der gesetzlichen Kontowechselhilfe ist der Bankwechsel ein geführter Vorgang: Die Banken übertragen Ihre Zahlungspartner — Sie behalten die Kontrolle und die Übersicht.

  • Gesetzliche Kontowechselhilfe nutzen
  • Daueraufträge und Lastschriften ziehen um
  • Neues Konto direkt vergleichen

Das neue Konto zuerst: hier vergleichen

Partnerlink: Bei einem Abschluss können wir eine Vergütung erhalten. Für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.Mehr dazu

Werbung/Affiliate-Link

Girokontoangebot

Kontomodell mit Gebühren, Karten und Bedingungen für kostenfreie Führung prüfen — die Grundlage, bevor die Wechselhilfe den Rest übernimmt.

Das brauchen Sie für den Vergleich:

  • Gewünschtes Kontomodell (Gehalts-, Alltags- oder Zweitkonto)
  • Erwarteter monatlicher Geldeingang
  • Benötigte Karten (Girocard, Debit-/Kreditkarte)
  • Bargeldbedarf: Automatennetz und Einzahlungen

Kontoangebot ansehen

Vergleich und Abschluss finden beim Partner statt — maßgeblich sind die Angaben, Preise und Bedingungen dort.

  • Vergleich und Abschluss beim Partner
  • Vertragskompass speichert keine Antragsdaten
  • Angebote und Bedingungen können sich ändern
  • Maßgeblich sind die Angaben auf der Partnerseite

Das Wichtigste in Kürze

Was Sie wissen sollten, bevor Sie klicken

  • Die gesetzliche Kontowechselhilfe verpflichtet beide Banken zur Mitwirkung: Die bisherige liefert die Liste Ihrer Zahlungspartner innerhalb weniger Geschäftstage, die neue informiert Lastschrifteinreicher und richtet Daueraufträge ein.
  • Für die gesetzliche Wechselhilfe darf kein Entgelt verlangt werden — Kosten können nur für das neue Konto selbst anfallen.
  • Der sichere Weg bleibt das Parallelfahren: altes und neues Konto einige Wochen nebeneinander führen, Eingänge prüfen, dann erst schließen.
  • Kontomodelle unterscheiden sich in Bedingungen für kostenfreie Führung, Kartenausstattung und Bargeldversorgung — der Vergleich vor dem Wechsel entscheidet über die nächsten Jahre Gebühren.

Ablauf

So gehen Sie vor

  1. 01

    Neues Konto auswählen und eröffnen

    Kontomodell nach Geldeingang, Karten und Bargeldbedarf wählen; die Eröffnung läuft heute meist vollständig digital mit Identitätsprüfung.

  2. 02

    Kontowechselhilfe beauftragen

    Bei der neuen Bank den gesetzlichen Wechselservice starten: Sie holt die Zahlungspartnerliste der alten Bank ein und stellt Daueraufträge sowie Lastschriften um.

  3. 03

    Parallel prüfen, dann schließen

    Einige Wochen beide Konten beobachten: Gehen Gehalt, Lastschriften und Daueraufträge korrekt über das neue Konto? Danach altes Konto ausgleichen und schließen.

Rechtsrahmen

Was die Kontowechselhilfe leistet — und was bei Ihnen bleibt

Seit Umsetzung der europäischen Zahlungskontenrichtlinie ist der Kontowechsel kein Einzelkampf mehr: Auf Ihren Auftrag hin müssen alte und neue Bank zusammenarbeiten, mit gesetzlichen Fristen für jeden Schritt. Die alte Bank liefert die Aufstellung Ihrer Daueraufträge, Lastschriften und wiederkehrenden Eingänge; die neue richtet die Daueraufträge ein und informiert die Zahlungspartner über die neue Verbindung.

Bei Ihnen bleiben die Ränder des Vorgangs: Zahlungspartner, die außerhalb der Aufstellung laufen — der Verein mit Jahresrechnung, das ausländische Abo, die selten abbuchende Versicherung. Genau deshalb gehört zwischen Umstellung und Kontoschließung eine Beobachtungsphase; in der Praxis vergehen bis zur vollständigen Umstellung einige Wochen, weil auch Zahlungspartner ihrerseits Zeit brauchen.

Auswahl

Woran Sie das passende Konto erkennen

Die Kriterien sind unspektakulär — aber sie entscheiden über die Alltagstauglichkeit und die Gebühren der nächsten Jahre.

  • Bedingungen der kostenfreien Führung: Ab welchem Geldeingang entfällt das Entgelt, und was gilt ohne?
  • Kartenmodell: Girocard, Debitkarte, Kreditkarte — was ist enthalten, was kostet extra, was akzeptiert der Alltag vor Ort?
  • Bargeld: Automatennetz, Fremdabhebungsgebühren, Einzahlungswege — je nach Gewohnheit das entscheidende Kriterium.
  • Dispozins und Duldungszins für den Fall der Fälle — nicht als Dauerlösung, aber als Konditionsmerkmal.
  • Digitale Ausstattung: App-Qualität, Echtzeitüberweisungen, Unterkonten oder Spaces nach Bedarf.

Vorsicht

Die typischen Fehler beim Kontowechsel

  • Das alte Konto zu früh schließen: Nachzügler-Lastschriften laufen sonst ins Leere und verursachen Rücklastgebühren beim Zahlungspartner.
  • Den Gehaltseingang zuletzt umstellen: Er gehört an den Anfang, weil viele Kontomodelle daran hängen.
  • Vergessene Partner: Jahreszahler wie Versicherungen oder Vereine tauchen in der Übergangszeit nicht auf — die alte Jahresabrechnung hilft beim Aufspüren.
  • Den Dispo des alten Kontos offen lassen: Erst ausgleichen, dann schließen; ein negatives Restsaldo blockiert die Schließung.
  • Karten und Zahlungsdienste übersehen: Hinterlegte Kartendaten bei Händlern und Bezahldiensten wollen ebenfalls aktualisiert werden.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Ist die Kontowechselhilfe wirklich kostenfrei?

Für die gesetzlich vorgesehene Wechselhilfe darf keine der beiden Banken ein Entgelt berechnen. Kosten können nur aus dem neuen Konto selbst entstehen — etwa Kontoführungsentgelte, wenn dessen Bedingungen nicht erfüllt werden. Genau deshalb steht die Kontoauswahl am Anfang des Wechsels.

Wie lange dauert ein vollständiger Kontowechsel?

Die gesetzlichen Schritte der Banken sind auf wenige Geschäftstage getaktet; die Datenliste der alten Bank kommt entsprechend schnell. Bis wirklich alle Zahlungspartner umgestellt haben, vergehen in der Praxis trotzdem einige Wochen — deshalb beide Konten übergangsweise parallel führen.

Kann ich meine Kontonummer mitnehmen?

Nein, die IBAN ist an die Bank gebunden — eine Rufnummernmitnahme wie im Mobilfunk gibt es beim Konto nicht. Die Wechselhilfe gleicht das aus, indem sie Zahlungspartner automatisch über die neue Verbindung informiert.

Was passiert mit Dispo und Schufa beim Kontowechsel?

Ein neues Konto wird wie üblich mit einer Bonitätsprüfung eröffnet; ein gewünschter Dispositionsrahmen wird von der neuen Bank eigenständig entschieden. Das alte Konto sollte ausgeglichen geschlossen werden. Die ordnungsgemäße Schließung eines Girokontos ist ein normaler Vorgang — entscheidend ist, keine offenen Salden zu hinterlassen.