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Finanzen

Girokonto passend zu Nutzung, Kosten und Banking auswählen

Gebühren, Karten, Bargeldversorgung und App-Funktionen passend zum Alltag prüfen.

Zuletzt geprüft: 05.08.2026 · Inhalte und Verlinkungen

Die Ausgangslage

Die monatliche Kontoführung ist nur einer von mehreren Posten. Karten, Bargeldabhebungen, Zahlungen in fremder Währung und die Bedingungen, unter denen ein Konto überhaupt kostenfrei bleibt, entscheiden im Alltag häufig stärker darüber, was ein Konto tatsächlich kostet.

Typische Anlässe

Wann lohnt sich eine neue Prüfung?

01

Das bisherige Konto wird teurer, weil der Anbieter sein Preis- und Leistungsverzeichnis ändert.

02

Die Bedingungen für eine kostenfreie Kontoführung werden neu gefasst oder fallen weg.

03

Der Geldeingang hat sich verändert und erreicht einen geforderten Mindestbetrag nicht mehr.

04

Die Bankkarte oder eine zusätzliche Karte wird künftig berechnet.

05

Die Bargeldversorgung ist im Alltag unpraktisch geworden — der nächste passende Automat ist zu weit weg.

06

Filialen in der Nähe werden geschlossen oder zusammengelegt.

07

Online-Banking und eine funktionierende Banking-App werden wichtiger als der Schalter.

08

Für Miete, Energie und Versicherungen wird ein gemeinsames Haushaltskonto gebraucht.

09

Ein Umzug steht an; Adresse, Daueraufträge und hinterlegte Kontoverbindungen ändern sich mit.

10

Das Konto läuft seit Jahren unverändert und wurde nie mit dem heutigen Angebot verglichen.

11

Karte und Konto werden regelmäßig im Ausland oder in fremder Währung eingesetzt.

12

Der Dispokredit wird laufend in Anspruch genommen und nicht nur im Ausnahmefall.

13

Service, Erreichbarkeit und Bearbeitungszeiten passen nicht mehr zum eigenen Bedarf.

14

Das bisherige Konto soll gewechselt oder um ein Zweitkonto ergänzt werden.

Einordnung

Wann sich ein Blick auf das Girokonto lohnt

Eine Prüfung liegt nahe

  • Die Kontoführungsgebühr wurde erhöht oder eine bisher kostenfreie Führung ist entfallen
  • Die Voraussetzungen für Gebührenfreiheit werden nicht mehr erfüllt, etwa nach einem Wechsel der Beschäftigung
  • Bargeld wird häufig gebraucht, und die Abhebungen sind regelmäßig kostenpflichtig
  • Das Kartenmodell passt nicht zur Nutzung — etwa eine Karte, die dort selten akzeptiert wird, wo sie gebraucht wird
  • Der Filialservice passt nicht zum Bedarf — er wird bezahlt und nicht genutzt oder gebraucht und ist knapp bemessen
  • Ein gemeinsames Konto für Haushaltsausgaben wird gebraucht
  • Das Konto wurde seit Jahren nicht mit dem heutigen Angebot verglichen
  • Banking-App oder Online-Banking decken den eigenen Bedarf nicht ab
  • Zahlungen und Abhebungen im Ausland kommen regelmäßig vor
  • Der eingeräumte Dispokredit wird laufend genutzt

Vorher klären

  • Eine Pfändung läuft oder das Konto ist gesperrt
  • Es besteht bereits ein Pfändungsschutzkonto — Umwandlung, Schutzbeträge und Nachweise hängen an eigenen Voraussetzungen
  • Der Bonitätsstatus ist eingeschränkt; eine Kontoeröffnung ist dann nicht selbstverständlich
  • Ein laufender Kredit oder ein anderes Produkt ist an das bestehende Konto gekoppelt
  • Über das Konto laufen zahlreiche Daueraufträge und Lastschriften
  • Arbeitgeber, Vermieter oder Behörden haben die bestehende Kontoverbindung hinterlegt
  • Am Gemeinschaftskonto sind mehrere Personen verfügungsberechtigt
  • Minderjährige oder gesetzlich vertretene Personen sollen ein Konto erhalten oder mitnutzen
  • Mit der bisherigen Bank läuft eine Auseinandersetzung
  • Auf Karte oder Dispokredit stehen offene Beträge, die vor einer Schließung zu klären sind

Checkliste

Das sollten Sie vorher bereithalten

Diese Angaben schaffen eine belastbare Grundlage für den späteren Vergleich.

  • Das heutige Kontomodell mit seiner genauen Bezeichnung
  • Die Kontoführungsgebühr, so wie sie tatsächlich abgerechnet wird
  • Die Bedingungen, unter denen die Führung heute kostenfrei oder vergünstigt ist
  • Höhe und Regelmäßigkeit des Geldeingangs
  • Welche Karten heute zum Konto gehören und was sie kosten
  • Ob zusätzliche Karten für weitere Personen gebraucht werden
  • Wie oft und in welcher Größenordnung Bargeld abgehoben wird
  • Welche Geldautomaten und Filialen im Alltag wirklich erreichbar sind
  • In welchen Ländern und Währungen bezahlt und abgehoben wird
  • Welche Funktionen Online-Banking und Banking-App abdecken müssen — von der Freigabe einer Überweisung bis zur Umsatzübersicht
  • Welche Filialleistungen tatsächlich in Anspruch genommen werden
  • Die Zahl der Daueraufträge und an wen sie gehen
  • Die Zahl der laufenden Lastschriften und die Empfänger dahinter
  • Regelmäßige Überweisungen und ob sie online oder beleghaft erteilt werden
  • Ein bestehender Dispokredit mit dem eingeräumten Rahmen
  • Ob das Konto gemeinsam genutzt werden soll und wer darüber verfügen darf
  • Der gewünschte Termin für einen Wechsel
  • Produkte und Zahlungsverbindungen, die am Konto hängen — vom Kredit bis zum laufenden Abonnement

Kontomodelle

Worauf ein Konto ausgelegt ist und was das im Alltag bedeutet

Konten unterscheiden sich weniger in dem, was sie können — Überweisung, Lastschrift und Dauerauftrag gehören überall dazu —, als darin, worauf sie ausgelegt sind: auf die App, auf die Filiale, auf gemeinsame Nutzung oder auf häufige Bargeldgeschäfte. Die folgenden Ausrichtungen beschreiben verbreitete Schwerpunkte; sie sind keine abschließenden Kontoarten, und ein einzelnes Angebot kann mehrere davon verbinden.

  • Ein digital ausgerichtetes Konto legt den Schwerpunkt auf App und Online-Banking. Persönlicher Service in einer Filiale kann begrenzt sein oder ganz entfallen; Bargeldversorgung und Kartenbedingungen verdienen dort besondere Aufmerksamkeit
  • Ein filialgestütztes Konto kann einen persönlichen Ansprechpartner und Leistungen am Schalter umfassen. Welche davon ohne zusätzliches Entgelt sind und wie dicht das Filialnetz vor Ort ist, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis
  • Ein Gemeinschaftskonto verwaltet gemeinsame Ausgaben. Ausschlaggebend sind die Verfügungsrechte der Beteiligten und die Frage, wer für welche Beträge einsteht — das passt nicht zu jeder Wohn- oder Lebensgemeinschaft gleich gut
  • Ein Konto für häufige Bargeldgeschäfte lebt vom erreichbaren Automatennetz. Anzahl und Höhe entgeltfreier Abhebungen, Fremdautomaten und der Einsatz im Ausland gehören dabei zusammen gelesen

Einordnung

Vier Kontoausrichtungen nebeneinander

Die Übersicht ordnet ein, worin sich verbreitete Ausrichtungen typischerweise unterscheiden. Sie vergleicht keine Anbieter, benennt keine Bank und bewertet keine der Ausrichtungen als die passende Wahl.

Vier Kontoausrichtungen nebeneinander
Worum es gehtDigital ausgerichtetFilialgestütztGemeinschaftlich genutztBargeldorientiert
KontoführungDigital ausgerichtetHäufig ohne Grundpreis, oft aber an Bedingungen geknüpftFilialgestütztHäufig mit Grundpreis, teils gestaffelt nach LeistungsumfangGemeinschaftlich genutztEin Grundpreis fällt je Konto an, nicht je verfügungsberechtigter PersonBargeldorientiertDer Grundpreis tritt hinter die Entgelte für einzelne Abhebungen zurück
Banking-ZugangDigital ausgerichtetApp und Online-Banking sind der Hauptweg, teils der einzigeFilialgestütztOnline-Banking meist vorhanden, der Schalter bleibt als Weg danebenGemeinschaftlich genutztZugang je Person getrennt; die Freigaberegeln stehen im VertragBargeldorientiertZugang wie beim Grundmodell, ergänzt um Kartensperre und Limitverwaltung
Persönlicher ServiceDigital ausgerichtetÜber Telefon, Chat oder Nachricht; eine Filiale kann fehlenFilialgestütztAnsprechpartner vor Ort möglich, Umfang und Preis unterscheiden sichGemeinschaftlich genutztJede verfügungsberechtigte Person wird einzeln legitimiertBargeldorientiertBeratung tritt zurück, erreichbare Auszahlungsstellen treten hervor
KartenDigital ausgerichtetDebitkarte üblich, weitere Karten teils gegen EntgeltFilialgestütztBankkarte üblich, Kreditkarte häufig als ZusatzGemeinschaftlich genutztJe verfügungsberechtigter Person eine eigene Karte, meist gesondert berechnetBargeldorientiertKartenart entscheidet über die Automaten, an denen abgehoben werden kann
BargeldversorgungDigital ausgerichtetÜber Partnernetze oder den Handel; Bedingungen genau ansehenFilialgestütztEigenes Automatennetz möglich, Reichweite regional unterschiedlichGemeinschaftlich genutztWie beim Grundmodell, jedoch für mehrere Personen zugleichBargeldorientiertKernfrage des Modells: das Netz sowie Zahl und Höhe der entgeltfreien Vorgänge
GemeinschaftsnutzungDigital ausgerichtetMöglich, sofern der Anbieter sie vorsiehtFilialgestütztMöglich, sofern der Anbieter sie vorsiehtGemeinschaftlich genutztDafür vorgesehen: Verfügungsrechte werden vertraglich geregelt, einzeln oder nur gemeinsamBargeldorientiertFür mehrere Personen bedeutet es mehrere Karten mit eigenen Abhebebedingungen
AuslandseinsatzDigital ausgerichtetHäufig ein Schwerpunkt, Bedingungen unterscheiden sich dennoch deutlichFilialgestütztAbhängig von Karte und Konditionen des AnbietersGemeinschaftlich genutztAbhängig von den Karten der einzelnen BeteiligtenBargeldorientiertAbheben im Ausland ist an eigene Bedingungen gebunden, auch wenn es im Inland entgeltfrei ist
Was vor dem Abschluss zu prüfen istDigital ausgerichtetBedingungen der Gebührenfreiheit und der Weg zum BargeldFilialgestütztWelche Filialleistungen enthalten sind und welche berechnet werdenGemeinschaftlich genutztVerfügungsrechte, Haftung und was bei einer Trennung geschiehtBargeldorientiertWo, wie oft und bis zu welchem Betrag ohne Entgelt abgehoben werden kann

Die Übersicht beschreibt typische Merkmale einer Ausrichtung, keine Eigenschaften eines bestimmten Kontos und keine Empfehlung für eine der Formen. Maßgeblich sind allein das Preis- und Leistungsverzeichnis und die Bedingungen des Kontos, das eröffnet wird.

Karten und Bargeld

Womit im Alltag tatsächlich gezahlt und abgehoben wird

Ein Konto wird nicht über seinen Grundpreis genutzt, sondern über Karten, Automaten und Zahlungen. Diese Punkte bestimmen, welche Konten für den eigenen Alltag überhaupt in Frage kommen. Richtwerte stehen hier bewusst nicht: Wie viel Bargeld jemand braucht und welche Karte er benötigt, ergibt sich aus seiner Nutzung und nicht aus einem Durchschnitt.

  • Eine Debitkarte belastet das Konto unmittelbar. Ob sie zum Konto gehört oder gesondert berechnet wird und wo sie akzeptiert wird, unterscheidet sich je Angebot
  • Die Girocard und vergleichbare Bankkarten sind im Inland weit verbreitet, außerhalb Deutschlands aber nicht überall einsetzbar
  • Eine Kreditkarte rechnet gesammelt ab und wird bei Kautionen und Reservierungen häufig verlangt. Zu einem Girokonto gehört sie nicht automatisch
  • Die Kartenbegriffe werden nicht einheitlich verwendet. Aussagekräftig ist nicht der Name auf der Karte, sondern wie sie abrechnet und wo sie angenommen wird
  • Virtuelle Karten und Karten für weitere Personen können enthalten sein oder gesondert berechnet werden
  • Bargeld kommt aus dem Automatennetz des Anbieters, aus einem Partnernetz, von Fremdautomaten oder an der Kasse im Handel — die Bedingungen unterscheiden sich je Weg
  • Anzahl und Höhe kostenfreier Abhebungen können begrenzt sein, ebenso Mindest- und Höchstbeträge je Vorgang
  • An Fremdautomaten kann zusätzlich ein Entgelt des Automatenbetreibers anfallen, das nicht vom kontoführenden Anbieter stammt
  • Abhebungen im Ausland folgen eigenen Regeln, unabhängig davon, was im Inland gilt
  • Zahlungen außerhalb des Euro-Raums können ein Entgelt für den Währungsumsatz auslösen; auch der zugrunde gelegte Umrechnungskurs gehört zur Betrachtung
  • Sofort- und Eilüberweisungen sowie zusätzliche Zahlungsdienste sind weder überall enthalten noch überall entgeltfrei

Kosten und Bedingungen

Woraus sich die Kosten eines Kontos zusammensetzen

Zwei Konten sind erst vergleichbar, wenn neben dem Grundpreis auch die Bedingungen dahinter und die Posten stehen, die im eigenen Alltag anfallen. Ob und in welcher Höhe ein Posten berechnet wird, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters — Beträge nennt diese Seite bewusst nicht, weil sie sich je Anbieter und über die Zeit unterscheiden.

  • Die Kontoführungsgebühr ist der feste, regelmäßig fällige Anteil. Sie kann monatlich, vierteljährlich oder jährlich abgerechnet werden
  • Eine beworbene Gebührenfreiheit ist häufig an Bedingungen geknüpft. Welche das sind und was gilt, wenn eine davon einmal ausfällt, steht in den Vertragsunterlagen
  • Ein regelmäßiger Mindestgeldeingang ist die verbreitetste dieser Bedingungen. Was als Geldeingang zählt und in welchem Zeitraum er anfallen muss, legt der Anbieter fest
  • Alter sowie Ausbildungs- oder Studierendenstatus können eine Vergünstigung tragen — und sie endet, wenn die Voraussetzung wegfällt
  • Papierauszüge, beleghafte Überweisungen und andere Vorgänge am Schalter können gesondert berechnet werden
  • Karten sind ein eigener Posten: die erste Karte, jede weitere, die Karte einer zweiten Person und der Ersatz nach Verlust
  • Bargeldabhebungen können je nach Automat, Anzahl und Betrag ein Entgelt auslösen
  • Für Zahlungen und Abhebungen in fremder Währung kann ein zusätzliches Entgelt anfallen
  • Besondere Serviceleistungen wie Nachforschungen, Kopien oder Bescheinigungen sind häufig gesondert bepreist
  • Der Dispokredit ist ein Kreditrahmen, den der Anbieter einräumen kann. Automatisch geschieht das nicht; Höhe und Voraussetzungen sind kontospezifisch
  • Für den in Anspruch genommenen Betrag fallen Zinsen an, für die Dauer der Inanspruchnahme. Sie können deutlich über den Zinsen anderer Kreditformen liegen
  • Wird über den eingeräumten Rahmen hinaus verfügt und der Anbieter duldet das, gelten dafür eigene Bedingungen — sie können von denen des Dispokredits abweichen
  • Ein Konto mit niedrigem Grundpreis ist nicht automatisch günstig, wenn der Dispokredit laufend genutzt wird: Die Zinsen können den Unterschied beim Grundpreis übersteigen
  • Eine dauerhafte Inanspruchnahme des Dispokredits ist unabhängig vom Konto ein Anlass, die eigenen laufenden Ausgaben anzusehen

Typische Fehler

Diese Punkte nicht übersehen

  • Nur auf die monatliche Kontoführungsgebühr schauen
  • Die Bedingungen für eine kostenfreie Führung überlesen und sie erst bei der ersten Abrechnung bemerken
  • Debitkarte, Girocard und Kreditkarte für dasselbe halten
  • Entgelte für zusätzliche Karten oder für den Ersatz nach Verlust übersehen
  • Die Bargeldversorgung am eigenen Wohnort nicht prüfen
  • Kosten für Zahlungen und Abhebungen im Ausland ausblenden
  • Die Zinsen des Dispokredits außer Acht lassen, obwohl der Rahmen laufend genutzt wird
  • Für Filialleistungen zahlen, die im Alltag nie in Anspruch genommen werden
  • Ein rein digitales Konto wählen, obwohl persönlicher Service tatsächlich gebraucht wird
  • Das bisherige Konto schließen, bevor das neue vollständig eingerichtet ist
  • Daueraufträge und Lastschriften unvollständig übertragen
  • Arbeitgeber, Vermieter und Vertragspartner nicht über die neue Kontoverbindung informieren
  • Ein Gemeinschaftskonto eröffnen, ohne die Verfügungsrechte vorher zu klären
  • Den Wechsel nicht dokumentieren — ohne Belege lässt sich später nichts nachvollziehen
  • Alte Karten und Zugänge liegen lassen, statt sie kontrolliert zu beenden
  • Offene Beträge auf Karte oder Dispokredit beim Wechsel übersehen

Ablauf

So läuft der Vergleich ab

  1. 01

    Kosten und Nutzung des heutigen Kontos erfassen

    Kontoführungsgebühr, Bedingungen für die Gebührenfreiheit, Karten und ihre Entgelte, Abhebungen, Auslandseinsatz und ein bestehender Dispokredit. Die Angaben stehen auf den Kontoauszügen der letzten Monate und im Preis- und Leistungsverzeichnis.

  2. 02

    Benötigte Konto-, Karten- und Bargeldfunktionen festlegen

    Welche Kartenart gebraucht wird, wie oft Bargeld anfällt, welcher Weg zum Automaten realistisch ist, welche Filialleistungen nötig sind und was App und Online-Banking abdecken müssen. Wer das vorher festlegt, vergleicht anschließend Konten und nicht Überschriften.

  3. 03

    Externen Girokontovergleich öffnen

    Der Vergleich läuft nicht hier, sondern beim Partner. Dort werden die gewünschten Merkmale eingegeben. Welche Angaben genau abgefragt werden, unterscheidet sich je nach Vergleichsdienst und Anbieter.

  4. 04

    Gebühren, Bedingungen und Leistungen prüfen

    Grundpreis, Voraussetzungen der Gebührenfreiheit, enthaltene Karten, Abhebebedingungen, Entgelte für fremde Währungen und die Konditionen des Dispokredits. Maßgeblich ist das Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters, nicht die Zusammenfassung in einer Übersicht.

  5. 05

    Eröffnung und späteren Kontowechsel dokumentieren

    Antrag, Legitimation, Eröffnungsbestätigung, die Liste der übertragenen Daueraufträge und Lastschriften und die Mitteilungen an Arbeitgeber und Vertragspartner gehören abgelegt. Das bisherige Konto bleibt bestehen, bis alle Zahlungen sicher umgestellt sind.

Passender Girokonto-Vergleich vorbereitet

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Welche Angaben brauche ich für einen Girokontovergleich?

In der Regel genügen für den Vergleich selbst wenige Angaben: der gewünschte Leistungsumfang, ob ein regelmäßiger Geldeingang vorliegt und welche Karten gebraucht werden. Für die spätere Eröffnung kommen persönliche Daten und ein Nachweis der Identität dazu. Welche Angaben genau verlangt werden, unterscheidet sich je nach Vergleichsdienst und Anbieter.

Wann ist ein Girokonto wirklich kostenfrei?

Wenn die Bedingungen erfüllt sind, an die der Anbieter die Gebührenfreiheit knüpft — häufig ein regelmäßiger Mindestgeldeingang, manchmal ein Alter oder eine rein digitale Nutzung. Fällt eine Bedingung weg, gilt der reguläre Preis. Kostenfreie Kontoführung bedeutet außerdem nicht, dass Karten, Abhebungen oder besondere Vorgänge entgeltfrei sind.

Was unterscheidet Debitkarte, Girocard und Kreditkarte?

Eine Debitkarte belastet das Konto unmittelbar nach der Zahlung. Die Girocard ist eine im Inland weit verbreitete Bankkarte, die außerhalb Deutschlands nicht überall angenommen wird. Eine Kreditkarte rechnet gesammelt ab und wird bei Kautionen häufig verlangt. Die Begriffe werden nicht von allen Anbietern gleich verwendet — entscheidend ist, wie die Karte abrechnet und wo sie akzeptiert wird.

Worauf sollte ich bei Bargeldabhebungen achten?

Auf den Weg zum Bargeld und die Bedingungen dahinter: eigenes Automatennetz, Partnernetz, Fremdautomat oder Auszahlung an der Kasse im Handel. Anzahl und Höhe entgeltfreier Abhebungen können begrenzt sein, und an Fremdautomaten kann zusätzlich ein Entgelt des Betreibers anfallen. Für Abhebungen im Ausland gelten eigene Regeln.

Was bedeutet ein regelmäßiger Geldeingang?

Damit ist eine Zahlung gemeint, die in festgelegter Höhe und in einem festgelegten Zeitraum auf dem Konto eingeht — bei vielen Angeboten die Voraussetzung für eine kostenfreie Führung. Was als Geldeingang gilt, legt der Anbieter fest: Nicht jede Gutschrift zählt, und Übertragungen vom eigenen zweiten Konto werden nicht überall anerkannt.

Was ist ein Dispokredit?

Ein Kreditrahmen, den der Anbieter auf dem Girokonto einräumen kann und über den das Konto ins Minus geführt werden darf. Für den genutzten Betrag fallen Zinsen an, die deutlich über denen anderer Kreditformen liegen können. Eingeräumt wird er nicht automatisch; Höhe, Zinssatz und Voraussetzungen sind kontospezifisch und stehen in den Vertragsunterlagen.

Was ist bei einem Kontowechsel zu beachten?

Vor allem die Vollständigkeit: Daueraufträge, Lastschriften, Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen und laufende Abonnements müssen die neue Verbindung kennen. Viele Anbieter unterstützen den Wechsel mit einem eigenen Service, dessen Umfang sich jedoch unterscheidet. Was übertragen wurde und was noch offen ist, gehört schriftlich festgehalten.

Kann ich mein bisheriges Konto sofort schließen?

Sinnvoller ist es, damit zu warten, bis alle Zahlungen sicher über das neue Konto laufen. Eine zu frühe Schließung führt dazu, dass Lastschriften zurückgehen und Gutschriften ins Leere laufen. Vorher zu klären sind außerdem offene Beträge auf Karte oder Dispokredit sowie Produkte, die an das Konto gekoppelt sind.

Wann kommt ein Gemeinschaftskonto in Frage?

Wenn mehrere Personen regelmäßig dieselben Ausgaben tragen und der Zahlungsverkehr dafür an einer Stelle liegen soll. Zu klären ist vorher, wer allein verfügen darf und wer nur gemeinsam mit anderen, wie mit einer Überziehung umgegangen wird und was bei einer Trennung geschieht. Für jede Partnerschaft oder Wohngemeinschaft passt diese Form nicht gleich gut.

Ist die Kontoeröffnung nach einem Vergleich garantiert?

Nein. Der Vergleich zeigt Angebote; über die Eröffnung entscheidet der jeweilige Anbieter nach seinen eigenen Kriterien, zu denen unter anderem eine Prüfung der Identität und der Bonität gehören kann. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Konto, einen bestimmten Dispokredit oder eine bestimmte Karte entsteht durch einen Vergleich nicht.