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Für Unternehmen

Tools & Verträge für Unternehmen

Konto, Buchhaltung, Rechnungen, Zahlungswege, Kundenverwaltung und die eigene Domain: die Vertrags- und Werkzeugentscheidungen für Gründung und Betrieb — geordnet nach der Frage, die jeweils dahintersteht.

Der Stand dieses Bereichs

Kriterien statt Anbieterlisten — Vergleiche entstehen erst

Der Einstieg

Ich mache mich selbstständig

Welche Werkzeuge und Verträge braucht der Start in die Selbstständigkeit — und welche können warten?

Bereich 1

Geschäftskonto

Welches Konto trennt Geschäftliches sauber vom Privaten? Das Geschäftskonto ist die erste Infrastrukturentscheidung: Jede spätere Buchung, jeder Beleg und jede Auswertung hängt daran, dass geschäftliche Zahlungen von Anfang an getrennt laufen.

  • Kontoführungs- und Buchungskosten zum erwarteten Zahlungsverkehr ins Verhältnis setzen — wenige Buchungen brauchen kein großes Paket.
  • Nicht jedes Konto steht jeder Rechtsform offen. Vorab prüfen, ob die eigene Rechtsform — etwa eine UG oder GmbH — akzeptiert wird.
  • Schnittstellen zur Buchhaltung, mindestens ein sauberer Kontoexport, sparen später doppelte Erfassung.
  • Bareinzahlung und -abhebung bieten nicht alle Anbieter — wichtig für Handel und Gastronomie.
  • Unterkonten oder Rücklagenfunktionen helfen, Steuerrücklagen von Anfang an getrennt zu halten.

Stand: Orientierung und Kriterien — ein Anbietervergleich besteht für diesen Bereich noch nicht.

Bereich 2

Buchhaltung

Selbst buchen, Software nutzen oder an eine Steuerkanzlei geben? Buchhaltung ist Pflicht, die Arbeitsteilung ist Wahl: Wie viel selbst erledigt wird und was an Software oder Kanzlei geht, bestimmt laufende Kosten und den eigenen Zeitaufwand.

  • Der Umfang der Pflichten hängt von Rechtsform und Größe ab — Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Bilanz sind unterschiedlich aufwendig.
  • Ein Werkzeug hilft nur, wenn Belege und Kontobewegungen tatsächlich regelmäßig gepflegt werden — sonst wächst nur der Rückstand.
  • Die Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei vorab klären: Entscheidend ist ein Übergabeformat, das die Kanzlei ohne Nacharbeit übernehmen kann.
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Abschlüsse brauchen einen verlässlichen Rhythmus — Erinnerungen und Fristenübersichten gehören in die Auswahl.

Stand: Orientierung und Kriterien — ein Anbietervergleich besteht für diesen Bereich noch nicht.

Bereich 3

Rechnungssoftware

Womit entstehen Rechnungen, die formal vollständig sind? Rechnungen sind der sichtbarste Berührungspunkt mit Kundinnen und Kunden — und ein Dokument mit Pflichtangaben. Das Werkzeug entscheidet, ob beides nebenbei stimmt oder Handarbeit bleibt.

  • Pflichtangaben müssen automatisch vollständig sein: fortlaufende Nummern, Steuersätze, Leistungszeitraum.
  • E-Rechnung einplanen: Im Geschäft mit Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern werden strukturierte Rechnungsformate zunehmend vorausgesetzt.
  • Angebote, Zahlungserinnerungen und wiederkehrende Rechnungen sparen am meisten Zeit, wenn sie im selben Werkzeug liegen.
  • Der Export zur Buchhaltung oder Steuerkanzlei entscheidet, ob Daten doppelt erfasst werden.

Stand: Orientierung und Kriterien — ein Anbietervergleich besteht für diesen Bereich noch nicht.

Bereich 4

Payment & Kartenzahlung

Wie nehmen Sie Zahlungen an — vor Ort, online, auf Rechnung? Wer direkt kassiert, braucht einen Zahlungsdienst. Die Wahl bestimmt Gebühren je Zahlung, Auszahlungsrhythmus und welche Zahlarten Kundschaft überhaupt nutzen kann.

  • Die Kostenstruktur als Ganzes vergleichen: Grundgebühr, Prozentsatz je Zahlung und Gerätekosten wirken zusammen.
  • Kartenzahlung vor Ort und Online-Zahlungen sind getrennte Entscheidungen — nicht jeder Anbieter deckt beides ab.
  • Auszahlungsdauer beachten: Zwischen Zahlung und Gutschrift auf dem Geschäftskonto können mehrere Tage liegen.
  • Rückbuchungen und Streitfälle gehören in den Vergleich — entscheidend ist, wie der Dienst im Problemfall abwickelt.

Stand: Orientierung und Kriterien — ein Anbietervergleich besteht für diesen Bereich noch nicht.

Bereich 5

CRM & Kundenverwaltung

Ab wann lohnt ein System für Kontakte und Anfragen? Solange Anfragen überschaubar bleiben, reicht oft eine gepflegte Liste. Ein CRM lohnt, sobald Kontakte verloren gehen oder mehrere Personen denselben Stand brauchen.

  • Erst den eigenen Ablauf klären, dann das Werkzeug wählen — ein CRM bildet Prozesse ab, es erfindet keine.
  • Kundendaten brauchen eine datenschutzkonforme Grundlage: Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Speicherort gehören in die Auswahl.
  • Exportierbarkeit vor dem Einstieg prüfen — der spätere Wechsel ist sonst teuer.
  • Die Anbindung an E-Mail und Rechnungsstellung entscheidet, ob das System gepflegt wird oder verwaist.

Stand: Orientierung und Kriterien — ein Anbietervergleich besteht für diesen Bereich noch nicht.

Bereich 6

Hosting & Domain

Wo laufen Domain, geschäftliche E-Mail und Website zusammen? Domain und E-Mail sind die digitale Adresse des Unternehmens. Sie gehören unter eigene Kontrolle, bevor Visitenkarten gedruckt oder Profile angelegt werden.

  • Die Domain auf den eigenen Namen registrieren — nicht auf eine Agentur oder einen Dienstleister.
  • Geschäftliche E-Mail unter eigener Domain bleibt beim Anbieterwechsel erhalten und wirkt seriöser als eine Freemail-Adresse.
  • Anforderungen trennen: Eine Visitenkarten-Website braucht kein großes Paket, ein Shop schon.
  • Laufzeiten und Verlängerungspreise prüfen — Einstiegspreise gelten oft nur im ersten Jahr.

Stand: Orientierung und Kriterien — ein Anbietervergleich besteht für diesen Bereich noch nicht.