Das Kind ist unterwegs, und Sie wollen wissen, was vor der Geburt tatsächlich da sein muss.
Wohnen und Haushalt mit Baby
Baby-Erstausstattung: was nötig ist, was man leiht, was neu sein muss
Was ein Baby in den ersten Monaten wirklich braucht, was sich leihen oder gebraucht kaufen lässt und was neu sein muss — und wie die Wohnung mitwächst, ohne dass gleich ein Umzug ansteht.
Vor der Geburt zu klären
Welche Frage steht bei Ihnen zuerst an?
Die Liste steht weiter unten, ebenso die Frage, was geliehen oder gebraucht sein darf. Diese Karten führen zu den Entscheidungen daneben: Wagen und Sitz, Hausrat und Haftpflicht, Budget und Wohnung.
- Einer der großen PostenKinderwagen: welche Bauart passtKombi, Buggy oder Travel-System — die Bauart entscheidet sich an Kofferraum, Treppenhaus und Bahn. Und daran, was ein gebrauchter Wagen taugt.Bauart bestimmen
- Vor der HeimfahrtKindersitz: Norm, Schale, EinbauDas einzige Ausstattungsteil, das das Gesetz verlangt. Was i-Size ändert, wie der Einbau gelingt und wann ein gebrauchter Sitz in Frage kommt.Sitz und Einbau prüfen
- Vergleich verfügbarDer eine VertragHausratsumme nach der AnschaffungMit Wagen, Bett und Ausstattung steigt der Wert im Haushalt. Wie die Summe gebildet wird und was Unterversicherung im Schadenfall bedeutet.Summe prüfen und vergleichen
- InformationDer zweite VertragIst das Kind mitversichert?Ein Familientarif schließt Partner und Kind ein, ein Singletarif nicht. Was im Vertrag stehen muss, bevor zwei Policen nebeneinander laufen.Deckung prüfen
- InformationEinnahmen und AusgabenWas die Erstausstattung im Budget ausmachtWie sich die Anschaffungen in Elterngeld, wegfallendes Einkommen und neue laufende Kosten einfügen — und was ein Konto für das Kind leistet.Kosten einordnen
- Erst später, nicht jetztReicht die Wohnung noch?In den ersten Monaten fast immer. Wenn doch ein Umzug ansteht, gehört er nicht in die Wochen um die Geburt — der Umzugscheck ordnet die Verträge.Reihenfolge der Verträge prüfen
Zuletzt geprüft: 07.09.2026 · Inhalte und Verlinkungen
Die Ausgangslage
Die Listen im Netz haben sechzig Positionen, der Kinderwagen kostet so viel wie ein gebrauchtes Auto, und jede Empfehlung kommt von jemandem, der etwas verkauft. Dabei braucht ein Neugeborenes wenig — nur das Wenige muss vor der Geburt da sein, und drei Dinge davon sollten neu sein.
Prüfpunkte
Worauf es bei dieser Entscheidung ankommt
Was vor der Geburt da sein muss
Ein sicherer Schlafplatz mit fester, neuer Matratze, eine Babyschale für die Heimfahrt, Wickelplatz und Windeln, ein Dutzend Bodys und Strampler, Decken, ein Tragetuch oder eine Trage, Fläschchen nur, wenn absehbar. Alles andere kann warten — Läden und Lieferdienste gibt es auch nach der Geburt.
Leihen, gebraucht kaufen oder neu
Babybett, Wickelkommode, Wippe, Kleidung und Kinderwagen sind gebraucht oder geliehen fast ohne Nachteil: Sie werden Monate genutzt, nicht Jahre. Neu sollten Matratze, Kindersitz und alles sein, was in den Mund geht oder die Sicherheit betrifft — beim Kindersitz, weil ein unbekannter Vorschaden unsichtbar bleibt.
Sicherheit zu Hause vor Ausstattung
Ein Kinderzimmer braucht das Baby nicht; einen sicheren Schlafplatz im Elternschlafzimmer schon. Rauchmelder, Steckdosensicherungen und Treppenschutz werden erst mit der Mobilität wichtig. Der Wert des Hausrats steigt mit der Ausstattung — die Hausratsumme mitzuführen ist der eine Vertrag, der hier tatsächlich anfällt.
Wohnung: bleiben, umräumen, später umziehen
In den ersten Monaten reicht fast jede Wohnung; Babys schlafen bei den Eltern und brauchen keinen Raum. Wer eine größere Wohnung sucht, sollte den Umzug nicht in die Wochen um die Geburt legen — Mutterschutz, Anträge und Umzug in derselben Zeit überfordern jeden Haushalt. Der Umzugskompass ordnet die Verträge, wenn es so weit ist.
Kosten und Reihenfolge
Die Erstausstattung kostet wenig, wenn Sie geliehen und gebraucht einplanen, und viel, wenn alles neu und vor der Geburt gekauft wird. Kinderwagen und Kindersitz sind die beiden großen Posten — beide mit eigener Seite. Das Familienbudget zeigt, wie sie sich in Einkommen und Elterngeld einfügen.
Der typische Fehler
Alles neu und alles vor der Geburt
Typische Anlässe
Wann lohnt sich eine neue Prüfung?
Familie und Freunde bieten gebrauchte Ausstattung an, und Sie fragen sich, was Sie annehmen sollten.
Die Wohnung ist klein, und Sie überlegen, ob ein Umzug vor der Geburt nötig ist.
Sie wollen die Kosten der Erstausstattung ins Familienbudget einordnen.
Einordnung
Für wen diese Seite gedacht ist
Hier finden Sie Antworten
- Werdende Eltern, die eine kurze Liste statt einer langen wollen
- Wer gebrauchte oder geliehene Ausstattung einordnen will: was geht, was nicht
- Wer Kinderwagen und Kindersitz als eigene Entscheidungen angehen will
Hier braucht es mehr als diese Seite
- Medizinische Fragen zu Schlafumgebung, Ernährung und Pflege — dafür sind Hebamme und Kinderarzt zuständig, nicht diese Seite
- Mehrlinge, Frühgeborene oder besondere Bedürfnisse ändern die Liste — die Hebamme kennt den Bedarf
- Konkrete Produkte und Marken: Wir testen nichts und führen keine Ranglisten; Prüfsiegel und Normen ordnen wir ein
Checkliste
Das sollten Sie vorher bereithalten
Diese Angaben schaffen eine belastbare Grundlage für den späteren Vergleich.
- Schlafplatz mit fester, neuer Matratze und Schlafsack statt Decke vorbereitet
- Babyschale gekauft und im eigenen Auto probeweise eingebaut — vor dem Geburtstermin
- Wickelplatz eingerichtet, Windeln und Pflege für die ersten Wochen im Haus
- Kleidung in zwei Größen, ein Dutzend Bodys und Strampler, gebraucht oder geliehen
- Hausratsumme geprüft, sobald Kinderwagen und Ausstattung im Haus sind
Die kurze Liste
Was zur Erstausstattung gehört — und was warten kann
Fünf Gruppen, je mit dem, was vor der Geburt da sein muss. Was in Klammern steht, kommt nach Bedarf — oder gar nicht.
- Schlafen: sicherer Schlafplatz, feste neue Matratze, zwei Schlafsäcke, Spannbettlaken (Beistellbett oder Babybett je nach Platz; Nestchen und Kissen gehören nicht ins Bett)
- Wickeln und Pflege: Wickelplatz mit Auflage, Windeln in Neugeborenengröße, Feuchttücher oder Waschlappen, Pflege nach Rat der Hebamme (Wickeltisch nur, wenn Platz ist)
- Kleidung: Bodys, Strampler, Mützen, Socken in zwei Größen, Jacke oder Overall je nach Jahreszeit — gebraucht oder geliehen fast immer gut genug
- Unterwegs: Babyschale für das Auto, Tragetuch oder Trage, Kinderwagen — die beiden großen Posten haben eigene Seiten
- Füttern: beim Stillen fast nichts, sonst Fläschchen, Sauger und ein Weg zum Sterilisieren; Hochstuhl und Beikost kommen Monate später
Typische Fehler
Diese Punkte nicht übersehen
- Gebrauchte Kindersitze und Matratzen: Vorschaden und Hygiene bleiben unsichtbar — hier ist neu die Regel
- Sicherheitshinweise und Rückrufe des Herstellers gelten auch für geliehene Ausstattung; Modell und Baujahr notieren
- Ein Angebot, das zur Geburt alles auf einmal verkauft, verkauft meist das Doppelte des Nötigen
Kurz beantwortet
Häufige Fragen
Warum gibt es hier keinen Shop-Link?
Weil es keinen geprüften Partnerweg gibt. Wir verlinken einen Shop erst, wenn ein Partnervertrag besteht, die Bedingungen geprüft sind und der Link als Werbung gekennzeichnet werden kann — und auch dann nur dort, wo ein Kauf ansteht. Bis dahin ordnet diese Seite ein, und der Kauf läuft dort, wo Sie ihn ohnehin machen würden.
Was sollte auf keinen Fall gebraucht sein?
Der Kindersitz, weil ein Vorschaden nach einem Unfall unsichtbar bleibt und Kunststoff altert; die Matratze, aus hygienischen Gründen und weil sie fest und passgenau sein muss; Sauger und alles, was in den Mund geht. Fast alles andere — Bett, Kommode, Wippe, Kleidung, Kinderwagen — ist gebraucht oder geliehen eine gute Wahl.
Braucht das Baby ein eigenes Zimmer?
In den ersten Monaten nicht. Ein sicherer Schlafplatz im Schlafzimmer der Eltern genügt; ein eigenes Zimmer wird später eine Frage von Platz und Familienrhythmus. Wer deshalb umziehen will, plant den Umzug nach der Geburt, nicht in die Wochen davor — der Umzugskompass ordnet die Verträge.
Wie viel kostet die Erstausstattung?
Das hängt fast vollständig davon ab, wie viel geliehen und gebraucht gekauft wird. Die Pflichtposten — Matratze, Babyschale, Windeln, Kleidung — sind überschaubar; Kinderwagen und Kinderzimmer sind die Posten, bei denen Preise auseinanderlaufen. Die Seite zum Familienbudget ordnet die Erstausstattung in Einkommen und Elterngeld ein.
Transparenz
Verantwortung und Quellen
Die Angaben dieser Seite stützen sich auf folgende Rechtsgrundlagen und Quellen. Maßgeblich ist der jeweils aktuelle Wortlaut dort; wir nennen den Fundort als Text und verlinken nicht auf fremde Anbieter.
- Strassenverkehrs-Ordnung (StVO) — Bundesrepublik Deutschland · gesetze-im-internet.de · § 21 Abs. 1a StVO (Rueckhalteeinrichtungen fuer Kinder)
- UN-Regelung Nr. 129 — Einheitliche Bedingungen fuer die Genehmigung verbesserter Kinderrueckhaltesysteme (i-Size) — Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen fuer Europa (UNECE) · unece.org · UN-Regelung Nr. 129 (Groessenklassen, Seitenaufprallpruefung, rueckwaertsgerichtete Befoerderung); Auslaufregelung fuer UN-Regelung Nr. 44
- Verbraucherzentrale — Ratgeber Vertraege und Versicherungen — Verbraucherzentrale Bundesverband und Verbraucherzentralen der Laender · verbraucherzentrale.de · Ratgeber Kindersitze: i-Size und das Ende der Regelung 44

