Entscheidungskompass
Wir bekommen ein Baby
Mit dem Baby kommen Stellen, Fristen und Verträge auf einmal: Mutterschutz und Mutterschaftsgeld in der Schwangerschaft, Elternzeit beim Arbeitgeber, nach der Geburt Urkunde, Kindergeld und Elterngeld — daneben die Absicherung der neuen Lage, von der Haftpflicht auf Familientarif bis zum Zusatzschutz für das Kind. Die Geburt ist kein Versicherungsproblem, aber der Anlass, all das in eine Reihenfolge zu bringen: erst die Fristen, dann die Pflicht, dann die Kür — ohne Panikabschlüsse.
Die Leitfrage
Was ist vor und nach der Geburt zu regeln — Anträge, Geld und Absicherung?
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Wir sind gerade schwanger geworden
Die frühen Wochen entscheiden über Fristen: Mutterschutz und Mutterschaftsgeld, die Frage an die eigene Kasse, die Aufteilung des Elterngelds — und die erste Rechnung, wie groß die Einkommenslücke wird.
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Die Geburt steht kurz bevor
Die letzten Wochen sind die ruhigsten für Vertragsfragen: Elternzeit angemeldet, Unterlagen gesammelt, Babyschale eingebaut, Haftpflicht auf Familientarif, Hausratsumme geprüft — und die kurze Liste der Erstausstattung statt der langen.
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Das Baby ist da
Erst die Anträge, sortiert nach Rückwirkung: Elterngeld, Kindergeld, Familienversicherung. Dann die Pflicht — falls die Haftpflicht noch kein Familientarif ist —, danach in Ruhe Ausstattung, Zusatz- und Unfallschutz des Kindes.
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Wir wollen die Familienfinanzen ordnen
Wenn der Alltag läuft, lohnt der Kassensturz: das Budget für die Elternzeit, ein gemeinsames Konto für die geteilten Kosten, die Absicherung des Einkommens und des Todesfalls, Stromabschlag und Handytarif an den neuen Alltag anpassen.
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Wir planen die erste Reise mit dem Baby
Ausweis für das Baby, Krankenschutz als Familientarif, Kindersitz für Mietwagen oder Taxi — und eine Reiseform, die wenig verlangt. Der Familienurlaub-Kompass ordnet die Buchung, sobald diese drei Dinge stehen.
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Die Entscheidungen
Ihre wichtigsten Entscheidungen
Jede Karte führt zur Entscheidungshilfe, die diese eine Frage beantwortet. Der Stand sagt, ob der Schritt ansteht — die Reihenfolge steht weiter unten.
Erforderlich
Mutterschutz und Mutterschaftsgeld regeln
Ab wann gilt die Schutzfrist, was verdiene ich in dieser Zeit — und wann sage ich es dem Arbeitgeber?
Zur EntscheidungshilfeEmpfohlen
Elterngeld aufteilen und Elternzeit anmelden
Wer nimmt welche Monate, in Basis oder Plus — und bis wann muss die Elternzeit beim Arbeitgeber sein?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Kasse und Zusatzschutz rund um die Geburt klären
Was trägt die Kasse ohnehin — und bringt ein Zusatztarif in der Schwangerschaft noch etwas?
Zur EntscheidungshilfeErforderlich
Privathaftpflicht auf Familientarif stellen
Deckt die bestehende Police Partner und Kind mit ab?
Zur EntscheidungshilfeEmpfohlen
Hausrat an die Familienlage anpassen
Stimmen Versicherungssumme und Wohnfläche noch, wenn Kinderzimmer und Ausstattung dazukommen?
Zur EntscheidungshilfeErforderlich
Babyschale für die Heimfahrt kaufen
Welche Babyschale passt in unser Auto — und was verlangt die Kindersitzpflicht vom ersten Tag an?
Zur EntscheidungshilfeErforderlich
Geburtsurkunde, Kindergeld, Elterngeld, Krankenkasse beantragen
Welche Anträge stehen jetzt an, in welcher Reihenfolge und mit welchen Unterlagen?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Zusatzschutz für das Kind prüfen
Welche Lücken der gesetzlichen Versorgung sollen beim Kind geschlossen werden?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Unfallschutz für das Kind entscheiden
Wie ist das Kind außerhalb von Kita und Schule gegen Unfallfolgen abgesichert?
Zur EntscheidungshilfeEmpfohlen
Erstausstattung und Kinderwagen einordnen
Was muss da sein, was leihen wir, was kaufen wir gebraucht — und welcher Kinderwagen passt zu unserem Alltag?
Zur EntscheidungshilfeEmpfohlen
Familienbudget für die Elternzeit rechnen
Wie groß ist die Einkommenslücke in der Elternzeit, welche Ausgaben sind neu — und wo liegt der Puffer?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Familienfinanzen über ein gemeinsames Konto ordnen
Wie werden die gemeinsamen Ausgaben der Familie sauber getrennt und sichtbar?
Zur EntscheidungshilfeEmpfohlen
Absicherung des Einkommens der Familie
Was passiert finanziell, wenn ein Elternteil dauerhaft ausfällt?
Zur EntscheidungshilfeEmpfohlen
Risikolebensversicherung für die Familie prüfen
Wäre die Familie versorgt, wenn ein Elternteil stirbt — Miete, Kredit, Ausbildung des Kindes?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Stromabschlag an den Verbrauch mit Baby anpassen
Steigt der Verbrauch mit Waschmaschine, Trockner und mehr Zeit zu Hause — und passt der Abschlag noch?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Handytarif und Internet für die Elternzeit prüfen
Braucht der Haushalt eine Partnerkarte, mehr Datenvolumen zu Hause oder einen anderen Anschluss?
Zur EntscheidungshilfeOptional
Die erste Reise mit Baby vorbereiten
Welche Papiere, welcher Krankenschutz, welcher Kindersitz vor Ort — und welche Reiseform ist die leichte?
Zur Entscheidungshilfe
Phase 1
In der Schwangerschaft
Was sich in Ruhe regeln lässt, solange noch niemand nachts weint: die Fristen, die vor der Geburt laufen, und die Policen auf Familienstand.
01Erforderlich
Mutterschutz und Mutterschaftsgeld regeln
Wenn die werdende Mutter angestellt ist — auch in Teilzeit, Ausbildung oder im Minijob.
Die Schutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem Termin; das Mutterschaftsgeld wird vorher bei der Kasse beantragt. Die Mitteilung an den Arbeitgeber ist ein Recht, keine Pflicht — aber erst mit ihr greifen Kündigungsschutz und Arbeitsschutz.
Danach sinnvollElterngeld aufteilen und Elternzeit anmelden
02Empfohlen
Elterngeld aufteilen und Elternzeit anmelden
Der Elterngeldantrag ist erst nach der Geburt möglich, die Aufteilung lässt sich vorher planen. Die Elternzeit muss sieben Wochen vor ihrem Beginn beim Arbeitgeber angemeldet sein — für den zweiten Elternteil oft schon vor der Geburt.
Danach sinnvollGeburtsurkunde, Kindergeld, Elterngeld, Krankenkasse beantragen
03Optional
Kasse und Zusatzschutz rund um die Geburt klären
Vorsorge, Hebamme und Geburt sind Kassenleistungen. Wahlleistungen im Krankenhaus deckt nur ein Zusatztarif, der vor der Schwangerschaft bestand — Wartezeiten und Gesundheitsfragen schließen die laufende Schwangerschaft meist aus.
Danach sinnvollZusatzschutz für das Kind prüfen
04Erforderlich
Privathaftpflicht auf Familientarif stellen
Kinder sind über den Familientarif der Eltern mitversichert — aber nur, wenn die Police einer ist. Wichtig ist auch die Klausel für deliktunfähige Kinder: Sie zahlt Schäden, für die ein kleines Kind rechtlich gar nicht haftet.
Danach sinnvollHausrat an die Familienlage anpassen
05Empfohlen
Hausrat an die Familienlage anpassen
Kinderzimmer, Kinderwagen, größere Wohnung: Der Wert des Hausrats wächst mit der Familie. Die Versicherungssumme sollte mitwachsen — sonst kürzt der Versicherer im Schadenfall wegen Unterversicherung.
Danach sinnvollErstausstattung und Kinderwagen einordnen
06Erforderlich
Babyschale für die Heimfahrt kaufen
Wenn das Baby im Auto nach Hause kommt oder später regelmäßig mitfährt.
Die Kindersitzpflicht gilt für jede Fahrt, auch die erste aus der Klinik. Die Schale sollte vor dem Termin gekauft und im eigenen Auto probeweise eingebaut sein — gebraucht nur aus bekannter Hand ohne Unfall.
Danach sinnvollErstausstattung und Kinderwagen einordnen
Phase 2
Die ersten Wochen mit dem Baby
Die Anträge, die an der Geburtsurkunde hängen — und das Kind in die Absicherung aufnehmen.
01Erforderlich
Geburtsurkunde, Kindergeld, Elterngeld, Krankenkasse beantragen
Fast alles hängt an der Geburtsurkunde. Danach in einer Runde: Familienversicherung bei der Kasse, Kindergeld bei der Familienkasse, Elterngeld bei der Elterngeldstelle — das Elterngeld zuerst, weil seine Rückwirkung am kürzesten ist.
Danach sinnvollZusatzschutz für das Kind prüfen
02Optional
Zusatzschutz für das Kind prüfen
Kinder sind gesetzlich gut grundversorgt; Zusatztarife setzen bei Zahnfehlstellungen, Krankenhaus-Wahlleistungen oder Sehhilfen an. Früh abgeschlossen, sind Beiträge niedrig und Gesundheitsfragen unproblematisch.
Danach sinnvollUnfallschutz für das Kind entscheiden
03Optional
Unfallschutz für das Kind entscheiden
Der gesetzliche Unfallschutz gilt für Kinder nur in Kita, Schule und auf den Wegen dorthin — die meiste Zeit eines Kinderlebens findet woanders statt. Eine private Police schließt genau diese Lücke.
04Empfohlen
Erstausstattung und Kinderwagen einordnen
Die kurze Liste statt der langen: Schlafplatz, Wickeln, Kleidung, Unterwegs, Pflege — geliehen und gebraucht, wo es geht, neu bei Matratze und Kindersitz. Kein Shop wird verlinkt, bevor ein geprüfter Partnerweg besteht.
Danach sinnvollFamilienbudget für die Elternzeit rechnen
Phase 3
Wenn der Alltag steht
Die Finanzstruktur der Familie: Konto, laufende Verträge, Spielraum im Budget.
01Empfohlen
Familienbudget für die Elternzeit rechnen
Elterngeld, Kindergeld und das Einkommen des anderen Elternteils auf der einen Seite, neue Fixkosten auf der anderen: Die Lücke gehört vor der Geburt gerechnet, der Puffer vor die Erstausstattung. Sparen fürs Kind ist eine Eigentumsfrage, keine Anlagefrage.
Danach sinnvollFamilienfinanzen über ein gemeinsames Konto ordnen Stromabschlag an den Verbrauch mit Baby anpassen
02Optional
Familienfinanzen über ein gemeinsames Konto ordnen
Elterngeld, geteilte Fixkosten, neue Ausgabenposten: Ein gemeinsames Haushaltskonto macht das Familienbudget lesbar — gerade wenn ein Einkommen zeitweise kleiner wird.
03Empfohlen
Absicherung des Einkommens der Familie
Risikoleben deckt den Todesfall, die Berufsunfähigkeitsversicherung den häufigeren Fall: Das Einkommen fällt aus, das Leben läuft weiter. Mit Kind steigt der Bedarf für beides — die BU-Seite ordnet Rentenhöhe und Vertragsqualität, der Risikoleben-Vergleich ist von dort verlinkt.
Danach sinnvollRisikolebensversicherung für die Familie prüfen
04Empfohlen
Risikolebensversicherung für die Familie prüfen
Die Berufsunfähigkeit deckt den häufigeren Fall, die Risikolebensversicherung den schwereren: Sie zahlt eine feste Summe an die Hinterbliebenen. Mit Kind und Kredit steigt der Bedarf; die Summe richtet sich nach Jahren der Versorgung, nicht nach dem Beitrag.
05Optional
Stromabschlag an den Verbrauch mit Baby anpassen
Mit Baby laufen Waschmaschine, Trockner und Warmwasser öfter, und die Wohnung ist tagsüber bewohnt. Wer den Abschlag früh anpasst, vermeidet die Nachzahlung nach dem ersten Jahr — und prüft bei der Gelegenheit den Tarif.
Danach sinnvollHandytarif und Internet für die Elternzeit prüfen
06Optional
Handytarif und Internet für die Elternzeit prüfen
In der Elternzeit verschiebt sich die Nutzung nach Hause: Der Anschluss zählt mehr als das Datenvolumen unterwegs, und eine Partnerkarte im Haushaltstarif ist oft günstiger als zwei Verträge. Die Familienkarte für das Kind kommt Jahre später.
Phase 4
Unterwegs und verreisen
Wenn das Baby mitfährt und mitreist: Kindersitz, Papiere, Krankenschutz, die erste Reise.
01Optional
Die erste Reise mit Baby vorbereiten
Seit 2024 gibt es keinen Kinderreisepass mehr; das Baby braucht einen eigenen Ausweis. Krankenschutz als Familientarif, Kindersitz für den Mietwagen mitnehmen oder mieten — und die erste Reise kurz und ohne Umstieg planen. Der Familienurlaub-Kompass führt zur Buchung.
Danach
Was auf diesen Anlass folgen kann
- Ich ziehe umWelche Verträge und Entscheidungen stehen mit dem Wohnungswechsel an — und in welcher Reihenfolge?
- Wir ziehen zusammenWelche Verträge werden zusammengelegt, welche gekündigt, welche neu entschieden?
- Wir planen den FamilienurlaubPauschal oder Ferienwohnung, Mietwagen mit Kindersitz, welcher Schutz — was zählt mit Kindern?
- Themenwelt Versicherungen ansehen

