Themenwelten

Vergleichen

Situationen

Wissen & Ratgeber

Anschluss & Tarif

Internet & Mobilfunk

Anschluss, Verfügbarkeit und Tarif für Zuhause und unterwegs verständlich vergleichen.

Alle Themen dieser Welt ansehen

Schutz & Bedingungen

Versicherungen

Schutz und Bedingungen prüfen, ohne nur auf den Beitrag zu schauen.

Alle Themen dieser Welt ansehen

Direkt zum Werkzeug

Entscheidungen & Lebenssituationen

Kein passender Begriff dabei? Alle Themen ansehen

Energie

Solaranlage fürs eigene Dach: erst die Eckdaten, dann die Angebote

Photovoltaik auf dem eigenen Dach einordnen: was vor der Anfrage feststehen sollte und woran sich Angebote von Fachbetrieben unterscheiden.

PV-Entscheidungshilfe · 6 Situationen · 1 Rechner

Welche PV-Frage möchten Sie klären?

Wählen Sie Ihre Situation: Ein kurzer Check ordnet die Frage ein, der PV-Rechner rechnet mit Ihren Werten weiter, und ein vorhandenes Angebot lässt sich direkt prüfen. Ohne Anmeldung — nichts wird gespeichert.

Der PV-RechnerAnlagengröße, Ertrag, Eigenverbrauch und Amortisation als Spannen — jede Situation oben übergibt ihre Werte an ihn.PV-Rechner öffnen Großes Dach? Gewerbe, Scheune oder Halle prüfenFür Scheunen-, Hallen-, Landwirtschafts- und Gewerbedächer: Einordnung, Prüfpunkte und Gesprächsleitfaden statt Haushaltsrechnung.Großdach prüfen

Ihre Lage

Woran sind Sie gerade?

Vier Anlässe, in denen die Frage nach einer eigenen Anlage aufkommt — jeder mit dem nächsten sinnvollen Schritt.

Zuletzt geprüft: 18.09.2026 · Inhalte und Verlinkungen

Die Ausgangslage

Angebote für eine Photovoltaik-Anlage lassen sich schwer nebeneinanderlegen, solange Dachfläche, Jahresverbrauch und gewünschter Umfang nicht feststehen. Jeder Betrieb rechnet dann mit eigenen Annahmen, und die Endsummen vergleichen verschiedene Anlagen.

Bestandteile

Woraus ein Solar-Angebot besteht

Fünf Posten, die in jedem Angebot getrennt stehen sollten. Fehlt einer, ist der Preis nicht niedriger, sondern unvollständig — und zwei Angebote meinen dann verschiedene Anlagen.

  • Immer enthalten

    Module und Gesamtleistung

    Anzahl, Typ und die daraus folgende Leistung in Kilowatt-Peak. Diese Zahl ist die Bezugsgröße jedes Vergleichs — ohne sie sagt eine Endsumme nichts.

  • Immer enthalten

    Wechselrichter

    Er wandelt den Gleichstrom der Module in Haushaltsstrom. Typ, Leistung und Garantiedauer stehen im Angebot; seine Lebensdauer ist kürzer als die der Module.

  • Immer enthalten

    Unterkonstruktion, Gerüst und Montage

    Die Arbeiten auf dem Dach. Gerüst und Unterkonstruktion sind eigene Posten und der häufigste Unterschied zwischen zwei sonst gleichen Angeboten.

  • Immer enthalten

    Elektroarbeiten und Anmeldung

    Leitungsweg, Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber, Eintrag im Marktstammdatenregister und Inbetriebnahme. Wer was übernimmt, gehört vor die Beauftragung.

  • Nur wenn gebucht

    Speicher

    Er erhöht den Eigenverbrauch und den Preis. Ob er sich lohnt, hängt an Verbrauch und Tagesverlauf. Beide Varianten getrennt anfragen macht den Unterschied sichtbar.

Prüfpunkte

Worauf es bei dieser Entscheidung ankommt

  1. Dachfläche, Ausrichtung und Neigung

    Wie viel Fläche nutzbar ist, in welche Richtung sie zeigt und wie steil sie liegt, bestimmt die mögliche Anlagengröße. Gauben, Kamine, Dachfenster und Bäume verkleinern die Fläche; der Zustand der Eindeckung entscheidet, ob vor der Montage eine Sanierung ansteht.

  2. Jahresverbrauch und Verbrauchszeiten

    Der Ertrag einer Anlage fällt tagsüber an. Wie viel davon im Haushalt bleibt statt eingespeist zu werden, hängt am eigenen Tagesverlauf — und dieser Eigenverbrauchsanteil ist die Zahl, die eine Anlage wirtschaftlich macht oder nicht.

  3. Umfang des Angebots

    Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Gerüst, Elektroarbeiten, Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber und Inbetriebnahme sind einzelne Posten. Ein niedriger Preis kann schlicht bedeuten, dass zwei davon fehlen.

  4. Speicher ja oder nein

    Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch und den Preis. Ob er sich lohnt, hängt an Verbrauch, Anlagengröße und Nutzungsgewohnheit — nicht an der Speichergröße allein. Beide Varianten getrennt anfragen macht den Unterschied sichtbar.

  5. Netzanschluss und Anmeldung

    Eine Anlage muss beim Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Wer das übernimmt — Betrieb oder Betreiber — gehört vor der Beauftragung geklärt, nicht danach.

Der typische Fehler

Endsummen vergleichen, die verschiedene Anlagen meinen

Checkliste

Das sollten Sie vorher bereithalten

Diese Angaben schaffen eine belastbare Grundlage für den späteren Vergleich.

  • Jahresverbrauch aus der letzten Abrechnung übernehmen
  • Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Alter der Eindeckung notieren
  • Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude, Kamin und Gauben festhalten
  • Entscheiden, ob ein Speicher mit angefragt werden soll
  • Mehrere Angebote mit denselben Eckdaten einholen
  • Leistung in Kilowatt-Peak, Modulzahl und Lieferumfang nebeneinanderlegen

Typische Fehler

Diese Punkte nicht übersehen

  • Ertragsprognosen sind Rechenmodelle, keine Zusagen
  • Ein Komplettpreis ohne Gerüst, Elektroarbeiten und Anmeldung ist kein Komplettpreis
  • Förderprogramme werden meist vor der Beauftragung beantragt, nicht danach
  • Laufzeit und Umfang von Garantien unterscheiden sich je Bauteil deutlich

Ablauf

So läuft der Vergleich ab

  1. 01

    Eckdaten festhalten

    Verbrauch, Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung auf einem Blatt. Diese fünf Angaben bekommt jeder angefragte Betrieb in derselben Fassung — sonst rechnet jeder etwas anderes.

  2. 02

    Umfang festlegen

    Mit oder ohne Speicher, mit oder ohne Wallbox, mit oder ohne Dachsanierung. Wer den Umfang offen lässt, bekommt Angebote, die sich nicht vergleichen lassen.

  3. 03

    Mehrere Angebote einholen

    Drei Angebote sind die übliche Grundlage. Wichtiger als die Zahl ist, dass alle drei dieselben Eckdaten und denselben Umfang zugrunde legen.

  4. 04

    Angebote nebeneinanderlegen

    Leistung, Modul- und Wechselrichtertyp, Speichergröße, enthaltene Arbeiten, Garantien und Termin. Erst danach die Summe.

Passender Solaranlage-Vergleich vorbereitet

Für diesen Bereich ist derzeit kein eingebetteter Rechner freigeschaltet. Diese Seite lädt deshalb nichts von einem externen Anbieter und setzt keine seiner Cookies. Der Vergleich findet über den gekennzeichneten Link beim Partner statt.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Solaranlage ohne Speicher?

Das hängt am Eigenverbrauch. Wer tagsüber viel Strom braucht — Homeoffice, Wärmepumpe, Elektroauto —, nutzt einen großen Teil des Ertrags direkt und kommt ohne Speicher weit. Wer das Haus tagsüber leer stehen lässt, speist den größten Teil ein. Beide Varianten lassen sich getrennt anfragen; der Unterschied wird dann sichtbar, statt geschätzt zu werden.

Wie viele Angebote sollte ich einholen?

Üblich sind drei. Entscheidend ist aber nicht die Zahl, sondern die Gleichheit der Grundlage: dieselben Eckdaten, derselbe gewünschte Umfang, dieselbe Frage nach Speicher und Wallbox. Drei Angebote auf drei verschiedenen Annahmen sind schwerer zu lesen als zwei auf derselben.

Was gehört in ein vollständiges Angebot?

Leistung in Kilowatt-Peak, Anzahl und Typ der Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Gerüst, Elektroarbeiten bis zum Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme, Garantiedauern je Bauteil und der Termin. Fehlt ein Posten, ist der Preis nicht niedriger, sondern unvollständig.

Muss das Dach vorher saniert werden?

Eine Anlage bleibt zwanzig Jahre und mehr auf dem Dach. Steht eine Neueindeckung in absehbarer Zeit an, ist es günstiger, sie vorzuziehen, als die Anlage später abzubauen und wieder aufzubauen. Den Zustand beurteilt ein Dachdecker, nicht der Anlagenbauer.

Wer meldet die Anlage an?

Die Anmeldung beim Netzbetreiber und der Eintrag im Marktstammdatenregister gehören zur Inbetriebnahme. Viele Fachbetriebe übernehmen beides, manche nur den ersten Teil. Wer was macht, steht im Angebot — und wenn es dort nicht steht, ist es offen.